SRI Austria – Smart Readiness Indikator

Bewertungsschema und Chancen für intelligente Gebäude

Vorbereitung einer nationalen Spezifizierung des von der EU vorgegebenen “Smart Readiness Indikators” (SRI) für Österreich und Entscheidungsgrundlage für die nationale politische Umsetzung

Die EU hat 2018 eine Änderung der bestehenden Gebäuderichtlinie (EPBD 2010) beschlossen und einen Smart Readiness Indikator (SRI) eingeführt. Dieser Indikator soll bestimmte Ausstattungen und Eigenschaften eines Gebäudes bewerten, die für den intelligenten Betrieb in einem nachhaltigen Energiesystem vorteilhaft sind. Dabei sollen sowohl Anforderungen der BewohnerInnen als auch der Energienetze (smart grids) Berücksichtigung finden. Der Indikator soll einfach, transparent und leicht verständlich, aber auch kostengünstig und schnell zu ermitteln sein und von den Mitgliedsstaaten vorerst freiwillig vorzugsweise in den Energieausweis integriert werden. Die EU-Kommission hat dazu einen Vorschlag zur Ermittlung des SRI erarbeiten lassen: https://smartreadinessindicator.eu/

In einem Online Fragebogen werden derzeit Verständnis und Erwartungen an intelligente und flexible Gebäude bei verschiedenen Zielgruppen erhoben: https://de.surveymonkey.com/r/2ZWSVMR.

Zusätzlich werden tiefergehende Interviews geführt, Workshops veranstaltet und Diplomarbeiten erarbeitet.

Das BMVIT hat im Rahmen des Programms „Stadt der Zukunft“ eine Forschungsdienstleistung ausgeschrieben um zu klären, wie ein solcher „Smart Readiness Indikator“ (SRI) für Österreich aussehen könnte. Das Konsortium AEE INTEC, Smart Grid Austria, 17&4 Organisationsberatung und FH Technikum hat den Auftrag zur Durchführung erhalten. Das Projekt läuft bis 31.10.2019.

Smart Readiness Indikator, Fachartikel (Medienstelle für nachhaltiges Bauen)

Projekt-Homepage

Projektleitung:
AEE – Institut für Nachhaltige Technologien (AEE INTEC)

Projekt- bzw. KooperationspartnerInnen:
17&4 Organisationsberatung GmbH
Fachhochschule Technikum Wien
Technologieplattform Smart Grids Austria

Kontakt: DI Johannes Fechner