Nachhaltigkeit massiv

Mit der Foschungsinitiative “Nachhaltigkeit massiv” hat der Fachverband der Stein- und keramischen Industrie der Wirtschaftskammer Österreich beschlossen, wissenschaftliche Grudlagen zu schaffen, um die Unternehmen und deren Produkte und Dienstleistungen für das nachhaltige Bauen zu positionieren. Ziele sind einerseits die technlogische Weiterentwicklung der Produkte, andererseits die Weiterentwicklung von Bewertungsinstrumenten.

Das Projekt wird vom Fachverband der Stein- und keramischen Industrie geleitet, Projektpartner sind Universitätsinstitute, außeruniversitäre Forschungsinstitute, der Non-Profit-Sektor und die Privatwirtschaft. Insgesamt 15 Organisationen sind mit der Ausarbeitung von 17 Teilprojekten befasst, die in drei Gruppen nach den Dimensionen der Nachhaltigkeit, Ökologie, Ökonomie und soziale Aspekte unterteilt werden.
Wesentliche Forschungsthemen sind die Analyse internationaler und nationaler Methoden zur Bewertung von Gebäuden mit dem Ziel der Erweiterung im Bereich der Berücksichtigung von Lebensdauern, Transportprozessen, einer Verbesserung des in Österreich im Bereich der Wohnbauförderung bereits implementierten Modells einer vereinfachten Ökobilanzierung (OI3 Index) sowie ein vereinfachtes Lebenszyklus-Kosten-Modell. Ein Schwerpunkt der für die Massivbauindustrie besondere Möglichkeiten bietet ist das Thema der Sommertauglichkeit von Bauten und die Bauteilaktivierung. Im Hinblick auf ein umfassendes Ressourcenmanagement in der Bauindustrie wurden Modelle für eine umfassende ressourcenorientierte Gebäudedokumentation entwickelt. Auf großes Interesse sind auf EU Ebene vorab bereits die Ergebnisse zur sozialen Dimension der Nachhaltigkeit gestoßen.

Inhaltliche Koordination:
DI Johannes Fechner